Camping Bella Italia IL019

21. Juli 2010 von Carola

Familie Bader

Camping Bella Italia – Pfingsten 2010:
Lage und Freizeitangebot sind sehr gut.  Aus diesem Grund sind wir in den letzten 5 Jahren schon zum dritten Mal da gewesen.
In dem von uns bewohnten Mobilhome gab es im Bad leider keinerlei Ablagemöglichkeiten. Das war ein wenig störend, da es sehr mühselig ist aus dem Badebeutel zu leben, der in dem kleinen Schränkchen unter dem Waschbecken steht. Das könnte besser werden.
Sehr positiv war, dass diesmal alle der Eurocamp-Mitarbeiter auch deutsch – wenn auch nicht perfekt – gesprochen haben. Wäre zwar bei uns jetzt kein Problem gewesen, aber manche Gäste sind der englichen Sprache einfach nicht mächtig.

Es war Erholung pur – der Platz war sehr schön – die Kinder haben ganz schnell Anschluss gefunden und waren den ganzen Tag nur unterwegs – und das im Alter von 6 und 9 Jahren. Hier kann man den Kindern auch mal beruhigt Freiraum geben.

Gesamtnote: PERFEKT

Tipp: Es gibt ein nettes Kaffee mit Spielplatz direkt auf der Stadtmauer von Peschiera mit herlichem Blick über den Hafen, die Altstadt und den See.

Lage und Freizeitangebot sind sehr gut. Aus diesem Grund sind wir in den letzten 5 Jahren schon zum dritten Mal da gewesen.
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Camping C’era Una Volta IN011

21. Juli 2010 von Carola

Familie  H. , Forchheim

Camping C’era Una Volta, Mai 2010:
Für unsere Bedürfnisse war die Lage des Platzes optimal, nur die Entfernung zum Meer war etwas zu weit.
Die Information zur Anfahrt könnte etwas detailierter sein (Übersichtskarte).
Unser Gästebetreuer war sehr nett und hat jeden Tag bei uns vorbei geschaut. Wir fühlten uns von ihm seht gut betreut und er gab uns hilfreiche Informationen über die Urlaubsregion.
Wir fanden Albenga attraktiver, als Alassio. Sehr zu empfehlen sind die Dörfer des Hinterlandes.
Wir haben die vielen Freizeitenaktivitäten auf dem Platz und im Umland genossen. Am schönsten war es, die ganze Zeit draußen zu sein und mit den Kindern unbeschwerte Stunden zu verleben.

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Toskana Reise – Nachtrag

07. Juli 2010 von Marie-Janne

Nachdem ich nun wieder heil zuhause angekommen bin und der Alltag mich schon wieder hat, möchte ich zu meiner Rundreise noch einen kleinen Nachtrag schreiben.

Mir ist bewusst, dass Familien mit kleinen Kindern nicht so von Platz zu Platz ziehen würden. Ich wollte einfach mal aufzeigen, dass es bei Eurocamp  möglich ist den Platz zu wechseln, um so schöne Plätze und verschiedene Gegenden miteinander zu verbinden.

Die Plätze, die ich besuchthabe, sind  – auch ohne direkte Strandnähe – alle sehr empfehlenswert und besonders für Naturliebhaber und Genießer zu empfehlen. Wenn Kinder älter werden und Eltern immer mehr die Möglichkeit bekommen, auch mal alleine loszufahren, bieten wir die  Möglichkeit,  einen schönen Urlaub zu verbringen. Das Zubuchen von Bettwäsche hat mir das natürlich auch erleichtert, so konnte ich mit wenig Gepäck reisen.

Sollten Sie bei der Planung einer ähnlichen Reise Hilfe oder Anregungen brauchen, freue ich mich selbstverständlich über einen Anruf von Ihnen.

Als Abschluss habe ich noch einige Bilder zusammengestellt.

Bolsena See

Terrasse direkt am Lago di Bolsena

Landstrasse in der Toskana

Landstrasse in der Toskana

Blick auf Orvieto

Blick auf Orvieto

Liebe Grüße

Marie-Janne Kies

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Bald geht´s los!

30. Juni 2010 von Monique

Bonjour liebe Eurocamper,

da es ja in weniger als drei Wochen losgeht, möchte ich nun auch endlich verraten wo es hingeht.

Die nächsten drei Monate werde ich Sie auf unserem wunderschönen Campingplatz “Serignan Plage” betreuen und jederzeit für Ihre Fragen & Wünsche zur Verfügung stehen.

Ich freue mich riesig auf die Erfahrung vor Ort und hoffe, dass wir alle eine schöne Zeit haben werden :-)

Bis Bald in Frankreich,

Monique
PS: Wenn Zeit & Internetverbindung zur Verfügung stehen, werde ich sicherlich auch mal aus Frankreich berichten!

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Der Autoreisezug im Mitarbeiter Test

30. Juni 2010 von Sandra

Mit dem Autoreisezug in die Toskana

Wie Sie bei meiner Kollegin Marie-Janne vielleicht schon gelesen haben, war ich – ihre Schreibtischnachbarin – auch unterwegs durch die Toskana. Allerdings habe ich nicht den Flieger genommen, sondern den Autoreisezug von Hamburg Altona nach Verona.

Gibt es denn eine angenehmere Art zu Reisen, als im Schlaf? Nachdem unser Auto verladen war, haben wir es uns in unserem Abteil gemütlich gemacht. Dank der Tipps meiner erfahrenen Kollegin hatten wir ein kleines Picknick mit einem Fläschchen Wein dabei und der Urlaub fing schon am Freitagabend an.

Ich war nach einer anstrengenden Woche und dem Wein ganz schön müde und habe mich vom Fahren des Zuges in den Schlaf schaukeln lassen. Am nächsten morgen bekamen wir sogar Kaffee/ Tee und ein kleines Frühstück und den traumhaften Blick in die Berge, was für uns Norddeutsche ja immer faszinierend ist.

14 Tage mit dem Auto durch die Toskana und Umbrien brachten uns 1947 km auf den Zähler und so haben wir die angenehme Rückreise im Schlaf genossen und würden es jederzeit wieder so machen.

Rufen Sie mich gerne an, wenn Sie Fragen zum Autoreisezug oder den Start- und Zielbahnhöfen haben.

Ihre Sandra Grave

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Toskana Reise Teil 6

25. Juni 2010 von Marie-Janne

Park Albatros bei San Vincenzo | Camping Valle Gaia in Cecina | Le Capanne in Bibbona | Le Pianacce in Castagneto Carducci


Die Piazza auf Park Albatros am Tage

Die Piazza auf Park Albatros am Tage

Der Abend auf Park Albatros bei San Vicenzo war anders als die vorherigen Abende.

Bin kurz zu dem 8 km entfernten Ort San Vincenzo gefahren, um mir den Strand dort und den Sonnenuntergang anzusehen.

Mir war an dem Abend nicht nach Pizza oder Pasta , und da habe ich mir denn in der Fußgängerzone einen ganz passablen „Fritto Misto“ gegönnt.

Zurück auf dem Platz Park Albatros war auf der Piazza das Unterhaltungsprogramm – Eugène, eine One-Man- Band – schon im vollen Gange.

Abendprogramm auf der Piazza Park Albatros

Abendprogramm auf der Piazza Park Albatros

Nach dem Abendessen hatten sich viele  Familien auf den Weg gemacht und verweilten vor der leckeren Eisdiele auf den bequemen Holzstühlen und gönnten sich als Nachtisch noch ein Eis.

Ich habe den Abend mit einem Spritz, ein Aperol-Wein-Wasser-Gemisch, ausklingen lassen…

Am nächsten Morgen bin ich früh raus um die Poolanlage  und den restlichen Platz zu fotografieren. Die ersten Väter pilgerten schon mit den Kindern zum Supermarkt, um Mama mit frischen Brötchen zu überraschen.

Nach einem kurzen Fußweg erreichte ich den Strand, wo neben mir nur noch eine Frühaufsteherfamilie saß. Das Wasser ist klar und der Strand ist flach abfallend. Persönlich finde ich es schön, dass es hier keine  Mietliegestühle gibt, die in Reih und Glied aufgestellt sind, sodass man sich ganz entspannt mit seiner eigenen Standmuschel, Handtuch etc.  hinsetzen kann. Als ich aber nach einem Sprung ins angenehme Wasser wieder raus kam und mich auf den Rückweg machte, kamen so nach und nach immer mehr Familien hinzu.

Mein nächstes Ziel lag nicht mehr so weit weg, also ließ ich mir Zeit mit dem Frühstücken und packen.

Dann machte ich mich auf den Weg zum Keycamp Platz Valle Gaia in Cecina, wo ich mich in der Hitze an einem der  Pools noch mal abkühlen wollte.

Einer der Pools auf Valle Gaia

Ruhiger Pool auf Valle Gaia

Der leicht an einem Anhang gelegene Campingplatz hat 2 schöne Poolanlagen, eine speziell für Familien mit Kindern und eine, etwas versteckt, oberhalb vom Campingplatz, wo man ungestört Bahnen ziehen und danach noch ein Nickerchen machen kann ;-)

Dannach besuchte ich die Campingplätze Le Capanne in Bibbona und Le Pianacce, die beide nicht direkt am Meer liegen, aber jeder Platz etwas Besonderes hat.

Le Capanne hat eine Poolanlage inmitten von Palmen und daneben eine riesigen Liegewiese, wo man z.B. nach einem Ausflug ins 70 km entfernten San Gimignano oder Siena, was 90 km entfernt liegt, herrlich entspannen kann. Und wenn man Meer will – der Strand in Marina di Bibbona liegt auch nur 5-10 Autominuten entfernt. Unsere Zelte und Wohnwagen stehen schön halbschattig auf einem individuellen Platz. Den schiefe Turm von Pisa, den ich von meinem Programm gestrichen hatte, weil ich den schon mal gesehen hatte, konnte  ich hier bei der modernen Minigolfanlage  fotografieren.

Ich hatte nach 12 Jahren Eurocamp auch noch eine Premiere: diese Nacht würde ich  auf Camping Valle Gaia in einem Keycamp Zelt übernachten.

Restaurant Robin Hood

Restaurant Robin Hood

Das Zelt hat die gleiche Ausstattung wie ein Eurocampzelt, nur die Aufteilung der Schlafkabine ist anders.

Ich würde diesen Platz als klein-aber-fein Platz bezeichnen; durch seine idyllischen Lage unweit vom Strand, mit hervorragendem Restaurant Robin Hood,

Frische Muscheln auf Valle Gaia

Valle Gaia: Frische Muscheln

schöne Stellplätze, und sehr hilfsbereite und engagierte Mitarbeiterinnen.

Am Abend war ich mit meiner Kollegin, auch Schreibtischnachbarin, verabredet, die schon 2 Wochen in der Toskana unterwegs gewesen ist.

Sie war es auch, die mich zu dem Geheimtipp am ersten Abend gelotst hatte.

Nun waren wir auf dem Platz Le Pianacce in Castagneto Carducci verabredet, ein sehr beliebter Platz , terrassiert in einem schönen Wald gelegen.

Abendstimmung auf Camping Le Pianacce

Abendstimmung auf Camping Le Pianacce

Hier kann man von einigen Stellen am Campingplatz direkt aufs Meer schauen.

Die Aussicht vom Restaurant oberhalb vom Pool auf die untergehenden Sonne war der krönende Abschluss meiner Fahrt in die Toskana.

„Multiromantico“ würden die Italiener sagen…

Ciao Bella Italia…  ich komme bestimmt bald wieder.

Marie-Janne

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Toskana Reise Teil 5

22. Juni 2010 von Marie-Janne

Wie das letzte Mal schon erwähnt, fahre ich dieses Mal von der Mitte der Toskana, fast Umbrien, an die Küste nach Grosseto. Der Platz Park Albatros liegt kurz unterhalb von Piombino am Mittelmeer.

Pitigliano Panorama

Pitigliano

Die Fahrt geht über Pitigliano, eine Kleinstadt mit mittelalterlichem Stadtkern mit ca. 4.000 Einwohnern, die zwischen steil eingeschnittenen Tälern gelegen ist. Errichtet wurde sie auf einem 300 Meter hoch gelegenen Tuffsteinfelsen.

Die Fahrt durch die Stadt sowie die Aussicht, nachdem ich die Stadt verlassen habe, war großartig, wie die Bilder zeigen. Um von Tal zu Tal zu gelangen, haben die Etrusker damals sog. „Vie cave“  Wegsysteme in Tuffstein gegraben.

Die Straßen, auf denen ich mich befinde, werden immer enger. Zum Glück habe ich Servolenkung in meinem kleinen Fiat, denn es wird auch wieder kurviger und manchmal muss ich sogar anhalten, um wieder einen Berg hochzufahren. Für Bewohner von Süddeutschland jenseits der Kasseler Berge mag das nicht unnormal sein, aber für mich als Holländerin mit Wahlheimat Hamburg hoch im Norden ist das schon beeindruckend.

Park Albatros Strand

Strand am Park Albatros

Als ich dann immer näher an die Küste komme, kann ich das an der salzigen Luft spüren – mir wiederum bekannt aus meiner Heimat an der Nordsee und aus dem Hamburger Hafen. Die Gegend wird so langsam wieder flacher und es erscheint schon bald Grosseto, die erste  größere Stadt, die leider nicht so viel Charme hat wie die Städte oder Dörfer, an denen ich die Tage davor vorbeigefahren bin.

Ich nehme die Küstenstraße, lasse  Piombino links liegen in Richtung San Vincenzo. Das ist ist ein beliebter Badeort, wo sich viele Campingplätze befinden. Die Strände dort sind etwas grobkörniger als an der Adria, das Wasser ist glasklar und wunderschön. Hier kann man sowohl am Strand liegen, als auch die Städte der Toskana besichtigen.

Nun kommt der Platz Park Albatros. Ein Campingplatz, der anders ist als die Plätze, auf denen ich an den Tagen zuvor gewohnt hatte. Zum Glück gibt es bei uns für verschiedenen Bedürfnisse der einzelnen Gäste auch die passenden Plätze.

Park Albatros Pool

Pool im Park Albatros

Da ich meine kleine Rundreise ohne meine Kinder mache, muss ich ein wenig umdenken. Der Platz mit seiner riesigen Poolanlage inmitten eines Wäldchens mit hohen Pinienbäumen eignet sich besonders für Familien mit sowohl großen, als auch kleinen Kindern. Um die Poolanlage herum stehen hunderte von kostenlosen Liegestühlen und das Lachen der Kinder, die mit ihren Vätern von den künstlichgeschaffenen „Hügeln“ im Pool runterrutschen, wirkt ansteckend. Der Empfang ist herzlich und unsere Mitarbeiterin, die mit einem ganzen Team vor Ort vertreten ist, fährt mit dem Fahhrad vorweg zu meinem Zelt. Auf dem Weg dorthin kann ich mir schon einen Überblick verschaffen: Restaurant, Imbiss und eine riesige Piazza, wo die Vorbereitungen für die abendliche Animation schon  auf Hochtouren laufen.

Die Zelte liegen ruhig, alle  in einem Bereich um eine hochmoderne Sanitäranlage. Ich koche mir erstmal einen Kaffee und lasse den Platz  auf mich wirken. Was ich am Abend erlebt habe, erfahren Sie demnächst…

Ciao
Marie-Janne

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Toskana Reise Teil 4

10. Juni 2010 von Marie-Janne

Camping Lido Village am Bolsena See in Italien:

Die Pizza, die Pizza… ja, die Geschichte gibt es jetzt.

Da ich ja an dem Tag schon das bereits erwähnte Mittagessen hatte, wollte ich abends eigentlich nur noch was leichtes (hatte Tomaten und original Büffelmozzarella eingekauft unterwegs)

Selbstbedienungsrestaurant

"Sterne"-Restaurant mit Selbstbedienung

Rachel und Robert schwärmten aber vom platzeigenen Restaurant auf Camping Lido Village. Da ich ja kulinarisch immer offen bin und mein Magen sich doch langsam meldete, beschloss ich, hinzugehen – ich ahnte ich noch nicht, dass es sich um ein Restaurant der etwas anderen Art handeln würde – ein Selbstbedienungsrestaurant; Speisen werden vorab am Schalter bestellt, bezahlt und dann wird der  Namen aufgerufen. Ich bestellte Pizza, die mir empfohlen worden war – mit Spiegelei!!

Ganze Familien und Pärchen ziehen nach der Bestellung mit Tischsets und  Besteck zu den Tischen am Wasser bei den Palmen. Die Getränke bekam man an einem Tresen – auch zum mitnehmen versteht sich.

Nachdem man sich dann endlich „eingerichtet“ hat, genießt man die Aussicht oder unterhält sich noch, bis…   ja, bis man aufgerufen wird mittels eines Lautsprechers, der fast den ganzen Platz überschallt  :-)

Die Aussage, dass das Restaurant bestimmt einen kleinen Stern erhalten würde, kann ich nur bestätigen. In der Küche wird ein perfektes Küchenteam versteckt. Rachel und Robert erklärten mir, dass die Besitzer lieber in Zutaten investieren als in Bedienungspersonal, und das erklärt, dass man seine Speisen selbst holen muss. Meine Pizza war eine der leckersten, die ich je in Italien gegessen habe (und ich habe schon viele, viele Pizzen gegessen ;-)

Strand Bolsena See

Blick vom Strand auf den See

Am nächsten Morgen bin ich als allererstes in den See gesprungen, wo der Sand schon am frühen Morgen glattgeharkt wurde.

Danach konnte ich die bestellten Brötchen abholen und als der Teekessel flötete, wurde der  Kaffee frisch aufgebrüht. Meine Tomaten mit Mozzarella gab´s denn halt zum Frühstück, was auch sehr lecker war.

Am liebsten würde ich hier noch ein wenig länger verweilen, denn die Stadt Bolsena soll auch ganz schön sein.  Am Tag davor bin ich eher schnell daran vorbei gefahren, weil ich natürlich vor allem auf die Campingschilder geachtet hatte.

Ich wurde aber schon an der Küste bei San Vincenzo erwartet und ehrlich gesagt siegte hier wieder die Neugier… auf den mir noch unbekannten Campingplatz Albatros.

Wie  die Reise dorthin verlief und was ich auf dem Platz erlebt habe, schreibe ich bald wieder..

A tra pocco

Marie-Janne

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Toskana Reise Teil 3

08. Juni 2010 von Marie-Janne

Der Weg von Sarteano zum Lago di Trasimeno führt , wie gestern schon erwähnt, auf und ab über schmale Landstraßen.. Die  teilweise wirklich wunderschöne Aussicht hat mich auch das eine oder andere Mal in einer kleinen Bucht anhalten lassen, um zu fotografieren.

So komme ich zwar nicht schnell voran, aber mein Endziel an diesem Tag ist der Lago di Bolsena, und..  ich habe ja Zeit..  keine Termine im Nacken.

enges Tor

Auf der Suche nach dem nächsten Campingplatz führt mich mein „Peter-Peter“ auf einmal eine schmale Gasse hoch.  Und bevor ich es ahne, stehe ich mit meinem kleinen Auto bereits mitten in der Fussgängerzone eines

kleinen Ortes, wo ich mich „Scusi, scusi..“ rufend schnell wieder entferne.

Die Pforte, durch die ich durch musste, fotografiere ich noch schnell. Zum Glück habe ich die kleinste Kategorie Auto gebucht, sonst wäre es für mich bestimmt brenzliger geworden. :-)

Der Campingplatz, den ich mir  am Lago di Trasimeno anschaute, war sehr schön, obwohl ich mir den See größer vorgestellt hatte.

Blick auf den Trasimeno See

Blick auf den Trasimeno See

Habe dort in Castiglione del Lago noch ein köstliches Mittagsmenu gegessen, gekocht vom einem kleinen schmächtigen Koch und serviert von seiner sehr „gemütlichen“ Frau; Der  Nachtisch war Tiramisu, hausgemacht selbstverständlich. Nach einem starken Espresso ging die Reise dann wieder weiter in Richtung Lago die Bolsena.

Erneut fuhr ich fern der Autobahn durch niedliche Dörfer, die sich, so schien es mir, alle feierlich für mich herausgeputzt hatten… als wenn sie sagen wollten „bleibe doch noch ein wenig hier“.

Als ich am frühen Abend auf dem Platz  Lido Village am Bolsena See ankam, wurde ich schon neugierig von dem Mitarbeiterehepaar Rachel und Robert am Empfang abgeholt. Sie hatten sich gewundert, dass ich hier nur eine Übernachtung gebucht habe. Im Nachhinein wäre ich auf diesem Platz gut und gern einige Nächte länger geblieben: Zelte mit Blick auf die Berge, der See nur einige Meter entfernt, hervorragendes Essen und Mitarbeiter, die mir die Märkte in der Umgebung schmackhaft gemacht haben.

Sonnenuntergang am Bolsena See

Sonnenuntergang am Bolsena See

Bin – noch bevor ich mich eingerichtet habe – zum Abkühlen in den See gesprungen  und habe mir dann entspannt einen Kaffee auf der Terrasse des Restaurants mit Blick auf den See und  Sonnenuntergang gegönnt.  Für den Preis  des Kaffees bekomme ich hier in Deutschland noch nicht mal einen Viertel Espresso :-)

Wie ich abends auf ungewöhnliche Weise zu meiner Pizza gekommen bin, berichte ich morgen..

Ciao,
Marie-Janne

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Toskana Reise Teil 2

06. Juni 2010 von Marie-Janne

Bevor ich zu dem angepriesenen Geheimtipp Restaurant aufgebrochen bin – ca. 800 Meter vom Campingplatz entfernt in einem mitteralterlichen  Städtchen -  habe ich mir alles genau beschreiben lassen. Als ich aber in der  schön erleuchteten Altstadt ankam,  konnte ich die nette Osteria nicht finden.  Es wurde später und später und der Magen fing schon arg an zu knurren. (Vielleicht wurde auch gerade dadurch mein Orientierungssinn beeinträchtigt ;-) .

Nach vielem Hin und Her habe ich dann doch meine Kollegin angerufen, die gerade den Campingplatz in Richtung Umbrien verlassen hatte.  Und Sie hat mich dann gelotst.

Was ich dann hinter einer ganz unscheinbaren Fassade vorfand war ein kleiner Raum mit kleinen Tischen und Stühlen,  wo ein absolut netter Kellner mich sofort gut umsorgt hat.

Die Speisen waren alle aus Produkten der Region zubereitet und keine der Gerichte habe ich jemals auf einer Speisekarte beim Italiener in Deutschland gesehen. So kam ich in den Genuss von Ente, Ziegenkäse, selbstgemachten Nudeln in einer mir unbekannter Form,  …  Zum Glück ging es beim Rückweg Berg ab und ich hatte mein Bettchen bereits vorher gemacht.

Am nächsten Morgen hatte ich noch keinen Hunger, deshalb bin ich mit meiner Kamera vor dem Frühstück noch mal losgelaufen. Im Hellen konnte ich mir  nicht mehr vorstellen, warum ich die Osteria am Abend davor nicht gefunden habe.

Innenstadt von Sarteano

Innenstadt von Sarteano

Da ich mir  heute  ziemlich viel  vorgenommen habe, muss ich auch schon bald los. Es fällt mir schwer, diesen Platz zu verlassen. Der Platz eignet sich hervorragend zum entspannen und um Ausflüge in die Toskana zu unternehmen.

In der Hauptsaison ist die Kinderanimation so vielseitig, dass manche Familien schon Mühe haben ihre Kinder mitzubekommen ;-)

Mein Nächstes Etappenziel ist der Lago di Bolsena und auf dem Weg dorthin will ich noch mal am Lago di Trassimeno vorbei.

Mein “Peter-Peter” führt mich durch Berg und Tal, kleine Feldwege entlang, an auf Felsen gebaute Dörfer vorbei … Aber darüber morgen mehr.

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